| 1270 |
Das Hamburger Schiffsrecht nennt Bier als wichtigsten Handelsartikel. |
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| 1537 |
Erste urkundliche Erwähnung Altonas. |
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| 1867 |
Altona wird preußisch. |
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| 1879 |
Die Holsten-Brauerei wird am 24. Mai als Aktiengesellschaft in Altona gegründet. Im ersten Geschäftsbericht heißt es: "Wir konnten am 8. Mai dieses Jahres (1880) den Bierverkauf und damit den vollen Betrieb eröffnen, nachdem am 6. Mai eine allgemeine Bierprobe auf der Brauerei stattgefunden hatte, welche durch zahlreichen Besuch und heitere Stimmung fast den Charakter eines Volksfestes erhielt." |
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| 1890 |
Das königliche Commerz-Collegium Anfang der 90er Jahre über die Holsten-Brauerei: "Anfangs für eine Produktion von 60.000 Hektolitern bestimmt, nahm das Absatzgebiet gar bald eine solche Ausdehnung an, daß zu einer Erweiterung der Anlagen behufs Erhöhung der Leistungsfähigkeit auf 100.000 Hektoliter geschritten werden mußte." Dies geschah unter anderem mit Hilfe von bis zu 60 Pferde starken Dampfmotoren. In Hamburg und Umgebung gibt es 32 Brauereien, 14 davon als Aktiengesellschaften. |
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| 1893 |
Eröffnung des Bahnhofs Holstenstraße direkt neben der Brauerei. |
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| 1906 |
Erhöhung der Biersteuer führt zu einem "Bierkrieg" zwischen Brauern und Wirten, der jedoch nach 25 Tagen beendet wird. |
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| 1909 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Brauerei A. Janssen Witwe. |
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| 1914 |
Übernahme der Vereinsbrauerei der Hamburg-Altonaer Gastwirte. |
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| 1917 |
Übernahme der Bergbrauerei in Kirchsteinbek. Übernahme der Bergbrauerei in Kirchsteinbek. |
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| 1918 |
Übernahme der Brauerei Germania in Wandsbek. |
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| 1920 |
Übernahme des Bürgerlichen Brauhauses in Hamburg. |
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| 1914-1920 |
Rohstoffengpässe während und infolge des 1. Weltkrieges. Nur durch Grundstücksverkäufe gelingt es, wirtschaftlich zu überleben. |
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| 1922 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Brauerei D.H. Hinselmann & Co., Neumünster. |
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| 1923 |
Die Währungsreform läßt den Bilanzwert der Holsten-Brauerei AG von 519 Billiarden auf 9 Millionen schrumpfen. Geschäftsübernahme der Harms-Brauerei Böes R. Berkhoff, Neumünster. |
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| 1926 |
Die Holsten-Brauerei AG übernimmt die Schloß-Schifferer-Brauerei AG in Kiel. |
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| 1927 |
Erweiterung der Holsten-Produktionskapazität auf 700.000 Hektoliter. |
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| 1937 |
Per Reichsregierungsbeschluß werden die Stadtkreise Altona, Wandsbek und Harburg-Wilhemsburg hamburgisch. Damit werden über Nacht fast eine halbe Million Menschen, davon 242.000 Altonaer, zu Hamburgern. |
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| 1939 |
Die Bierumsätze zu Beginn des 2. Weltkrieges brechen ein, als neue Produktionsvorschriften und eine drastisch erhöhte Biersteuer eingeführt werden. Ein Lichtblick ist das für die Wehrmacht produzierte "Proviantbier". Einberufungen führen bald zu Personalengpässen in der Brauerei. |
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| 1943 |
Über 100 Bomben und Brandsätze treffen die Holsten-Brauerei AG in der Zeit vom 25. Juli bis zum 3. August. |
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| 1946 |
Beginn des Wiederaufbaus der Holsten-Brauerei AG. Bald sind die Niederlassungen Hamburg, Kiel und Neumünster provisorisch betriebsfähig. Weil den Brauereien in der britischen Zone keine Gerste zugeteilt werden kann, wird ein "Bierersatzgetränk", vom Volksmund auch "Molkebier" genannt, hergestellt. |
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| 1948 |
Tiefster Stand des Pro-Kopf-Bierverbauchs mit 25 Litern. (Zum Vergleich: 1996 sind es 132 Liter.) |
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| 1952 |
Die Holsten-Brauerei AG exportiert ihr erstes Dosenbier. |
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| 1953 |
Die Holsten-Brauerei AG knüpft mit 500.000 Hektolitern an das beste Vorkriegsergebnis an. |
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| 1954 |
Mehrheitsbeteiligung an der Germania-Brauerei C. Dressler GmbH, Bremen. |
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| 1956 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Mehrheit an der Bill-Brauerei AG in Hamburg einschließlich ihrer Marke Moravia Pils. |
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| 1959 |
Die Holsten-Brauerei AG feiert ihren 80. Geburtstag. Ihr stehen 200 LKWs für die Distribution zur Verfügung und eine Abfüllanlage mit einer Stundenleistung von 22.000 Flaschen - von der Fachwelt als technische Sensation gefeiert. Mehrheitsbeteiligung an der Hamburger Bill-Brauerei. |
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| 1960 |
Gründung und Übernahme der Mehrheitsbeteiligung der an Hansa Brunnen GmbH, Hamburg, der späteren Hansa Mineralbrunnen GmbH. |
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| 1964 |
Beteiligung an der Gründung der Brasserie du Bènin S.A. Lomè, Togo, im Rahmen der Entwicklungshilfe. |
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| 1970 |
Enge Zusammenarbeit mit der Stern-Brauerei C. Funke AG in Essen. Mehrheitsbeteiligungen an der Kaiser-Brauerei AG, Hannover, und der Lüneburger Kronen-Brauerei AG. |
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| 1976 |
Beteiligung an der Brauerei Feldschlößchen AG, Braunschweig. |
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| 1976 |
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Großbritannien. |
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| 1977 |
Holsten erwirbt eine Beteiligung an der Nordgetränke GmbH & Co KG, einem Hersteller von alkoholfreien Getränken |
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| 1977-1978 |
Die Holsten-Gruppe setzt einschließlich der nicht-alkoholischen Getränke über 3 Millionen Hektoliter ab. |
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| 1979 |
Die Holsten-Gruppe begeht feierlich ihr 100jähriges Firmenjubiläum. |
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| 1984 |
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Ungarn. Holsten erhöht den Anteil an der Nordgetränke GmbH & Co KG auf 48 % durch Einbringen der Hansa Mineralbrunnen GmbH. |
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| 1985 |
Beginn der Produktion von Lizenzbier in Nigeria. Eröffnung des Brauerei-Museums in Lüneburg. Nordgetränke beteiligt sich mit 45 % an der Heemann-Gruppe, die ebenfalls alkoholfreie Getränke herstellt. |
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| 1989 |
Eingliederung der Brauerei Feldschlößchen AG, Braunschweig. |
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| 1990 |
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in China. |
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| 1991 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH. |
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| 1992 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Sächsische Brau-Union AG, die 1995 zur Feldschlößchen AG, Dresden wird. |
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| 1992 |
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Namibia. |
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| 1993 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Nordgetränke GmbH & Co. KG. |
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| 1994 |
Nordgetränke GmbH & Co. KG erwirbt die Emig AG mit ihrem Werk in Waibstadt und firmiert fortan mit ihren neuen Werken in Calvörde bei Magdeburg, Lehnin bei Potsdam sowie dem Werk in Trappenkamp / Schleswig-Holstein als Emig AG, Verwaltungssitz Rellingen. Die Holsten-Brauerei AG braut das australische Bier Foster's in Lizenz und vertreibt es bundesweit. Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Paraguay. |
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| 1995 |
Beginn der Produktion von Holsten-Lizenzbier in Honduras und in Polen. |
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| 1996 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt eine indirekte Mehrheit an der Brauerei Brok S.A. in Köslin, Polen. |
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| 1998 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt die Bavaria-St. Pauli-Brauerei GmbH, Hamburg. |
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| 1999 |
Die Holsten-Brauerei AG wird mit 27,2% Anteilseigner an der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG, Lich. |
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| 2000 |
Die Holsten-Brauerei AG erwirbt 75% der Gesellschaftsanteile an der König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg. Holsten Premium wird als Lizenzbier für Russland in Kaluga (200 km südwestlich von Moskau) gebraut und von der Transmark LLC, Moskau, vertrieben. |
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| 2001 |
Nach Verkauf der Saftsparte der Emig AG wird die Sparte Mineralwasser und Erfrischungsgetränke als 65,1 %iges Holsten-Tochterunternehmen unter der Firma Hansa-Brunnen AG fortgeführt. Die Holsten-Brauerei AG erhöht ihre Beteiligung an der König-Brauerei GmbH & Co. KG auf 100 %. |
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| 2002 |
Die Holsten-Brauerei AG erhöht ihre Beteiligung an der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG auf 64,0 %. Holsten ist mit einem inländischen Marktanteil von 9,4 % und einem weltweiten Absatz von über 10 Millionen Hektolitern Bier die größte Brauerei-Gruppe Deutschlands. |
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| 2003 |
In Deutschland wird ein Zwangspfand auf Einwegverpackungen - zum Beispiel Bierdosen - erhoben. Die Holsten-Brauerei erwirbt eine Mehrheit an der Landskron Brauerei, Görlitz. |
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| 2004 |
Die Holsten-Brauerei erwirbt die restlichen Anteile an der Landskron Brauerei, Görlitz Das Holsten-Tochterunternehmen HANSA-Brunnen AG, Rellingen stockt die Geschäftsanteile an der Ernst Heemann Mineralbrunnen Beiseförth GmbH & Co. KG, Löhne, und der Wildsberg-Quelle GmbH, Beiseförth, auf 100 % auf. Die Carlsberg A/S, Kopenhagen/Dänemark, erwirbt die Aktienmehrheit an der Holsten-Brauerei AG Die Holsten-Brauerei AG veräußert ihren indirekt gehaltenen 65,1%igen Anteil an der Hansa-Brunnen AG an den Eigentümer der übrigen 34,9%. Die Holsten-Brauerei AG veräußert ihren 100%igen Anteil an der König-Brauerei GmbH & Co.KG, Duisburg und ihren 64%igen Anteil an der Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG, Lich |
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| 2005 |
Die Carlsberg Deutschland GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der Carlsberg A/S, Kopenhage/DK, erwirbt 100 % des Getränkefachunternehmens Göttsche-Getränke. |
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| 2006 |
Die Holsten-Brauerei AG veräußert die Landskron Brauerei Görlitz. |
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